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Taubenfütterungsverbot

Taubenfütterungsverbot - Warnschild
Die Gemeindeverwaltung weist auf das bestehende Taubenfütterungsverbot in der Gemeinde hin.
In den zurückliegenden Wochen gab es wiederholt Beobachtungen, dass Tauben im Bereich der Fußgängerzone (Narrenbrunnen bis Brunnen in der Fußgängerzone, Marktplatz) durch Verteilung größer Mengen an Futter gezielt angefüttert wurden.

Das Fütterungsverbot soll dazu beitragen, den Innerort sauberer zu halten. Da Stadttauben Allesfresser sind, sind sie besonders oft in Fußgängerzonen und vor Gastronomien anzutreffen, wo sie Essensreste finden.
Je mehr eine Taube zu sich nimmt, desto mehr Nachkommen bekommt sie. Durch eine steigende Population werden die Lebensbedingungen für die Tauben konstant schlechter, weil zum Beispiel Brutstätten fehlen. Die Tiere nutzen verlassene Dachböden, Balkone oder Bahnhofsgebäude, was starke Verschmutzungen mit sich bringt. Unter den Hinterlassenschaften der Tiere müssen vielfach Anwohner leiden.
Mit dem Verzicht auf das Füttern von Tauben kann jede und jeder zu einem saubereren Innerort beitragen.

Das Füttern von Tauben mag von vielen eher beschaulich, unproblematisch oder wie ein kindliches Vergnügen wirken, es sind aber nicht nur die Tauben, die so angelockt werden. Alle Lebensmittel, die im öffentlichen Raum verstreut werden, locken auch Mäuse und Ratten an.

Ein gezieltes Füttern der Tauben sollte deshalb auch zum Schutz der Tiere unterbleiben.